Maryland Reisen

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Was ist Maryland?

Maryland, ein Bundesstaat, der im Osten der USA direkt an die Hauptstadt Washington D.C. grenzt, ist zwar größentechnisch ein Zwerg - in Hinblick auf Geschichte, Landschaft und vielseitige Freizeitaktivitäten aber ein wahrer Gigant. Die malerische Chesapeake Bay und die lebhaften Strände an der Atlantikküste verleihen Maryland seinen maritimem Charme, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Die beste Zeit für eine Maryland Reise ist von April bis Oktober.

Marylands Natur

Marylands wohl bekanntestes Ausflugsziel ist die Chesapeake Bay. Die große Bucht bedeckt eine Fläche von 12.000 km² und bietet Wassersportlern aller Art zahlreiche Möglichkeiten, sich auszutoben. Der Deep Creek Lake ist der größte See Marylands. Er liegt malerisch eingebettet zwischen Wäldern und Bergen und ist ein wahres Paradies für alle Outdoor Enthusiasten. Da sich ein Teil der Appalachen durch den Staat zieht, besteht während einer Maryland Reise auch die Möglichkeit, Wandertouren durch die Berge zu unternehmen. Bei einem Ausflug auf den Catoctin Mountain lohnt es sich beispielsweise, nach Bären, Rotwild und Truthähnen Ausschau zu halten.

Eine geschichtsträchtige Reise durch Maryland

Maryland hat noch mehr als nur idyllische Naturlandschaften zu bieten: der Bundesstaat bildete einst das Zentrum des amerikanischen Bürgerkriegs und hat daher eine lange Geschichte. Auf vier Civil War Trails kann den Spuren der Soldaten aus dieser Ära gefolgt werden. Am Antietam National Battlefield finden regelmäßig Veranstaltungen statt, bei denen die furchtbaren Ereignisse der blutigen Schlacht am Antietam auf beklemmende Weise wieder auferlebt werden. Die Festung Fort McHenry ist vor allem für die Abwehr der Truppen im britisch-amerikanischen Krieg bekannt und ein Must-see für alle Geschichtsinteressierten, die durch Maryland reisen.

Marylands (Hafen)Städte

Die reizvolle Hafenstadt Baltimore ist die größte Stadt des Staates und ihr dynamischer Binnenhafen „Inner Harbour“, war schon im 18. Jahrhundert ein bedeutender Umschlagplatz. Heute dient er oft als Anlaufpunkt für große Kreuzfahrtschiffe.

Die Hafenstadt Annapolis war früher einmal die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Nirgendwo sonst in den USA gibt es heute so noch viele Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wie hier, in der ältesten Stadt Marylands. Wie auch Baltimore liegt Annapolis an der Chesapeake Bay und unzählige Segler nutzen jährlich die optimale Lage, um in See zu stechen. Nicht umsonst gilt Annapolis deshalb als die Segelhauptstadt Amerikas.

Nahe der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D.C., mit direkter Lage am Potomac River, befindet sich National Harbor, ein angesagtes Erholungsgebiet mit zahlreichen Hotels, Restaurants und dem Riesenrad „The Capital Wheel“, von dem man einen wunderbaren Blick auf National Harbor und die Hauptstadt hat. Neben den größeren, lebendigen Orten überzeugen auch kleinere Küstenstädte wie St. Michaels, Easton oder Cambridge. Besonders für Feinschmecker und Meeresfrüchteliebhaber sind sie ein empfehlenswerter Zwischenstopp auf einer Maryland Reise, denn neben frischem Fisch und Meeresfrüchten wie Shrimps und Austern, kommt hier die heimische Blaukrabbe in allen Variationen auf den Tisch.

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